1992 - Mein erster PC

Der PC war nach langen Jahren dabei, den Weg in die Haushalte zu finden. Da ich mich wieder kreaktiver mit Computern beschäftigen wollte (ich war mittlerweile 22 Jahre alt), verkaufte ich schweren Herzens meine "Daddelkiste" Amiga 500 und kauft bei einem örtlichen Computerladen einen Olivetti 286'er. Bilder dazu konnte ich leider nicht im Internet finden. Aber eines weiß ich noch ganz genau: Das Ding hatte die beste Tatstatur, die ich bis dahin benutzt hatte. Ich würde sogar sagen, bis heute.

Da der PC nur einen 286'er Prozessor mit 8 MHz hatte und ich auch noch ein bisschen spielen wollte, musste ich wieder kreativ werden: Damalige Top-Titel wie Wing Commander benötigten mindestens 16 MHz. Das konnte man erreichen, indem man den Quartz-Oszillator austauschte, der den Prozessor antrieb. Damals war das alles noch auf dem Mainboard gesteckt, so dass der austausch kein großes Problem war. Achja, neben einem 3 1/2 Zoll Diskettenlaufwerk hatte der Olivetti eine 50 MB Festplatte, die ich schon kurz nach dem Kauf gegen eine 100 MB Variante austauschte....

Durch den PC begann auch die Phase der modularen Aufrüstung...

Quartz-Oszillator

1987 - Commodore Amiga 500

Der Commodore Amiga 500 war ein Meilenstein. Bisher nie dagewesene Möglichkeiten hinsichtlich Grafik und Sound eröffneten eine ganz neue Welt der Spiele. Titel wie Defender of the Crown, Wing Commander oder die Legend of Kyrandia-Serie fraßen die Stunden der Kids, lange bevor es World of Warcraft, Overwatch oder Fortnight gab.

Leider war der Amiga 500 im Spielebereich so gut, dass die kreative Beschäftigung mit dem Computer bei mir nachließ.

Der Commodore Amiga 500

Fotos: Wikipedia

Preis 1987: ca. 1200 DM

Technische Daten:

  • Motorola 68000 CPU mit 7 MHz
  • 512 KB RAM, erweiterbat auf 1 MB
  • Grafik mit 640 * 256 Pixel bei 6-Bit Farbtiefe
  • Sound mit 4 * 8-Bit PCM-Kanäle
  • 3 1/2 Zoll Diskettenlaufwerk mit 800 KB Speicherkapazität

Ich habe heute noch einen "fast immer" lauffähigen Amiga 500 im Keller stehen...

1993 - Der Commodore C64

Tja, was soll ich sagen. Nur ein Jahr nach dem Atari 800XL folgte bereits mein zweiter Computer, der legendäre Commodore C64.

1495 DM hat der damals mit Datasette gekostet. Ohne weiteres Zubehör versteht sich. Im Laufe der Zeit kamen dann die Floppys (VC1541) und ein Star-Nadeldrucker hinzu. Ich wundere mich heute noch, dass meine Eltern das mitgemacht haben.

Bildbeschreibung Bildbeschreibung

Neben den großartigen Spielen hat dieser Computer mein Interesse füs das Programmieren geweckt. Damals gab es in Deutschland Computerzeitschriften wie Happy Computer und 64'er. Dort konnte man seine Programme oder Spiele hinschicken (als Listing!) und wenn es gut genug war, wurde es in einer der nächsten Ausgaben abgedruckt. Tausende kleine Jungs tippten diese Listings dann ab. Ein einziger Tippfehler reichte, und die ganze Mühe war umsonst. Fehlersuche dauerte stundenlang.

Ich habe mit dem C64 später sogar noch eine Verwaltungs-Software für militärische Radargeräte geschrieben, die eine zeitlang bei der Marine im Einsatz war. Mit grafischer Oberfläche - man kann sich gar nicht vorstellen, wie aufwändig das war. Um eine Pseudo-Fenster-Oberfläche darzustellen, musste der Bildspeicher ausgelesen und zwischengespeichert werden, dann ein Fenster mit dem Inhalt gezeichnet werden. Beim schließen des Fenster wurde dann der gespeicherte Inhalt wieder an die passende Bildschirmadresse geschrieben. Man, was war ich für ein Hacker...

Fotos: Wikipedia

1982 - Mein erster Computer

Ich kaufe (naja, eher meine Eltern) meinen ersten Computer, einen Atari 800 XL.

Mit diesem 8-Bit Computer machte ich meine ersten Programmierversuche im eingebauten Atari-Basic. Spiele wurden auf Steckmodule "gebrannt", ein wesentlich besserer Kopierschutz als alles andere, was danach kam.

Technische Daten:

  • MOS 6502C "Sally" Prozessor mit 1,79 MHz
  • 64 KByte RAM
  • 4 Soundkanäle (mono)
  • Max. Auflösung 320 x 192 Pixel
  • 256 Farben

International Soccer war toll. Oder war das schon am C64?

Bildbeschreibung

Fotos: Wikipedia