1996 - 3dfx Voodoo-Karten

Oktober 5, 2018 - Lesezeit: ~1 Minute

Mit dem Erscheinen der 3dfx-Karten von Voodoo öffnete sich 1996 wieder eine neue Welt. Die Vodoo-Karten waren die ersten Grafikkarten, die ausschließlich für die Berechnung und Darstellung von 3D-Grafiken vorgesehen waren. Mit einen s.g. Loop-Kabel wurden diese Spezialkarten dann mit der "normalen" 2D-Grafikkarte verbunden.

Damit waren wieder einmal deutlich bessere Spiele möglich. Parallel entwickelte Nvidia einen ersten 2D/3D Grafikchip, der bei den Spieleentwicklern aber nicht so gut ankam.

Quake und Tomb Raider waren unter den ersten Spielen, die von den Entwicklern an die neuen Möglichkeiten angepasst wurden, und so deutlich höhere Auflösungen bei deutlich höhrerer Bildrate lieferten.


1987 - Commodore Amiga 500

September 24, 2018 - Lesezeit: 2 Minuten

Der Commodore Amiga 500 war ein Meilenstein. Bisher nie dagewesene Möglichkeiten hinsichtlich Grafik und Sound eröffneten eine ganz neue Welt der Spiele. Titel wie Defender of the Crown, Wing Commander oder die Legend of Kyrandia-Serie fraßen die Stunden der Kids, lange bevor es World of Warcraft, Overwatch oder Fortnight gab.

Leider war der Amiga 500 im Spielebereich so gut, dass die kreative Beschäftigung mit dem Computer bei mir nachließ.

Preis 1987: ca. 1200 DM

Technische Daten:

Motorola 68000 CPU mit 7 MHz
512 KB RAM, erweiterbar auf 1 MB
Grafik mit 640 * 256 Pixel bei 6-Bit Farbtiefe
Sound mit 4 * 8-Bit PCM-Kanäle
3 1/2 Zoll Diskettenlaufwerk mit 800 KB Speicherkapazität

Ich habe heute noch einen "fast immer" lauffähigen Amiga 500 im Keller stehen...


1983 - Der Commodore C64

September 22, 2018 - Lesezeit: 2 Minuten

Tja, was soll ich sagen. Nur ein Jahr nach dem Atari 800XL folgte bereits mein zweiter Computer, der legendäre Commodore C64.

1495 DM hat der damals mit Datasette gekostet. Ohne weiteres Zubehör versteht sich. Im Laufe der Zeit kamen dann die Floppys (VC1541) und ein Star-Nadeldrucker hinzu. Ich wundere mich heute noch, dass meine Eltern das mitgemacht haben.

Neben den großartigen Spielen hat dieser Computer mein Interesse füs das Programmieren geweckt. Damals gab es in Deutschland Computerzeitschriften wie Happy Computer und 64'er. Dort konnte man seine Programme oder Spiele hinschicken (als Listing!) und wenn es gut genug war, wurde es in einer der nächsten Ausgaben abgedruckt. Tausende kleine Jungs tippten diese Listings dann ab. Ein einziger Tippfehler reichte, und die ganze Mühe war umsonst. Fehlersuche dauerte stundenlang.

Ich habe mit dem C64 später sogar noch eine Verwaltungs-Software für militärische Radargeräte geschrieben, die eine zeitlang bei der Marine im Einsatz war. Mit grafischer Oberfläche - man kann sich gar nicht vorstellen, wie aufwändig das war. Um eine Pseudo-Fenster-Oberfläche darzustellen, musste der Bildspeicher ausgelesen und zwischengespeichert werden, dann ein Fenster mit dem Inhalt gezeichnet werden. Beim schließen des Fenster wurde dann der gespeicherte Inhalt wieder an die passende Bildschirmadresse geschrieben. Man, was war ich für ein Hacker...


1992 - Mein erster Computer

September 21, 2018 - Lesezeit: ~1 Minute

Ich kaufe (naja, eher meine Eltern) meinen ersten Computer, einen Atari 800 XL.

Mit diesem 8-Bit Computer machte ich meine ersten Programmierversuche im eingebauten Atari-Basic. Spiele wurden auf Steckmodule "gebrannt", ein wesentlich besserer Kopierschutz als alles andere, was danach kam.

Technische Daten:

* MOS 6502C "Sally" Prozessor mit 1,79 MHz
* 64 KByte RAM
* 4 Soundkanäle (mono)
* Max. Auflösung 320 x 192 Pixel
* 256 Farben

International Soccer war toll. Oder war das schon am C64?


Über dieses Blog

Hier schreibt Michael Bzdega (48), Computer Pionier der frühen 80'ern, über alle möglichen Themen der digitalen Welt. Manchmal auch einfach nur eine private Meinung.