Microsoft Surface Go im Test

Ich hatte schon seit erscheinen der Surface-Reihe mit einem Surface Pro geliebäugelt, schien es mir doch das ideale Arbeitsgeräte für meine Anforderungen.

Meine Anforderungen?

Ich arbeite hauptsächlich im Browser und mit Office, von daher muss ein Arbeitsgerät für mich nicht extrem Leistungsfähig sein. Wichtiger ist mir die Mobilität und die Möglichkeit, im Bedarfsfall trotzdem auch sämliche "großen" Applikationen ausführen zu können.

Mit Erscheinen des Surface Go flammte das Interesse noch mehr auf. Ein 10 Zoll Gerät mit vollwertigem Windows 10, Touchscreen, Tastatur und Pen-Unterstützung um die 500 Gramm. Liest sich Perfekt. Ich entschied mich für die besser ausgestattete Variante mit 8 GB RAM und 128 GB SSD samt Type Cover und Surface Arc Maus. Der Plan war, den immer noch kleinen Speicherplatz mit einer SD-Karte aufzurüsten.

Dank Nextcloud hatte ich alle meine Daten sehr schnell auf dem neuen Gerät verfügbar. Da die 128 GB aber nicht ewig halten (Windows alleine frisst 30-40 GB), entschied ich mich, das Surface Go mit einer 256 GB Samsung EVO Plus SD-Karte aufzurüsten. Diese wird nach einstecken in den verdeckten Slot unterhalb des Kickstand sofort in Windows 10 erkannt und man kann in den Windows-Einstellungen festlegen, welche Daten standardmäßig auf der SD-Karte gespeichert werden sollen. Auch bestehende Ordner (Dokumente, Bilder, Musik, Videos etc.) können nachträglich auf die SD-Karte umziehen um so Platz auf der kleinen SSD zu schaffen. So kann ich auch gut mit der nur 128 GB großen SSD leben.

Um das Ganze abzurunden plane ich noch, ein Surface Dock hinzuzufügen, da ich dann mit nur einem Kabel (dem Surface Connector) Monitor, Tastatur etc. an das Surface Go anschließen kann und so einen vollwertigen Office-PC habe. Eine zusätzlichen Office-PC benötige ich so nicht mehr.

Bilder folgen...