Logitech Mäuse - immer Ärger mit dem Maus-Rad

Mai 3, 2019 - Lesezeit: 2 Minuten

Ich war jahrelang großer Fan der Logitech-Hardware. Egal ob Tastatur oder Maus, man konnte sich immer auf die Qualität verlassen.

Da scheint sich in den letzten Jahren etwas geändert zu haben. Ich nutze im Büro eine M330 Silent Plus. Zu Anfang war ich sehr angetan, da die Maus wirklich komplett lautlos arbeitet. Mit der Zeit gab es jedoch immer mehr Probleme mit dem Maus-Rad, es änderte willkürlich die Richtung z.B. beim blättern durch eine Website.

Dachte mir ok, tausche ich um. Da hatte ich aber nicht die Rechnung mit dem Logitech Support gemacht. Die haben sich so quer gestellt, dass ich letztlich die gleiche Maus noch einmal kaufte. War bestimmt eine Montags-Maus.

Mittlerweile läuft auch bei der neuen M330 das Maus-Rad nicht mehr so richtig.

Damit nicht genug, für zuhause hatte ich eine nicht ganz günstige Logitech G603 gekauft. Auch hier am Anfang Begeisterung, dann nach ein paar Wochen das gleiche Problem mit dem Maus-Rad. Kommt nicht gut, wenn du mitten im Spiel mit dem Maus-Rad die Waffen wechseln möchtest und du nur wieder die leere Knarre bekommts, weil das Maus-Rad falsch herum dreht.

Ich habe mir das Maus-Rad mal genauer angesehen, da ist ein sehr billiges Potentiometer verbaut, das wohl scheinbar nicht lange durchhält. Warum Logitech sich wegen eines solchen 2 Cent Bauteils des Ruf bei seinen Fans versaut, verstehe ich nicht.

Ich habe die Nase voll, und bin wieder zurück auf eine Microsoft Sculpt Comfort Maus. Das ist zwar keine Gaming-Maus, dafür liegt sie super in der Hand und das Maus-Rad macht, was es soll. Hardware konnte Microsoft schon immer gut, ich erinnere mich gerne an die ersten Controller der Sidewinder-Serie in den späten 90'ern. Auch die aktuellen Xbox-Controller bieten immer noch dieses sehr gute Qualitäts-Gefühl.


eM Client - die vielseitige Outlook-Alternative

Mai 3, 2019 - Lesezeit: 2 Minuten

Ich bin ja immer froh, wenn ich eine Möglichkeit finde, die Abhängigkeit von den großen Software-Konzernen wie z.B. Microsoft zu minimieren.

Mit eM Client gibt es eine sehr gute Alternative zu MS Outlook. Es ist einer der wenigen Mailclients - was sage ich - Groupware-Clients, der auch problemlos mit MS Exchange zurecht kommt. Im geschäftlichen Alltag führt ja faktisch kein Weg an MS Exchange vorbei.

Der eM Client bietet wie Outlook neben der reinen Mailfunktionalität auch eine Kalender-Intergration und Adressbuch-Funktion.

Einzig das Lizenzmodell stört mich ein wenig, da hier keine benutzerbezogene Lizenz sondern eine endgerätebezogene Lizenz verwendet wird. D.h. man benötigt für jedes Windows-Endgerät eine eigene Lizenz. Diese ist mit 39,95 vergleichsweise günstig und berechtigt zu allen Updates innerhalb der erworbenen Major-Version. Habt ihr also eine Version 7.x gekauft, könnt ihr kostenlos updaten, bis es eine Version 8.x gibt. Eine Lizenzoption für lebenslange kostenlose Updates gibt es auch, die kostet dann 79,95 €.

Eine kostenlose Variante für nicht-kommerzielle Nutzung gibt es auch, dann ist aber bei 2 Postfächern schluss.


Über dieses Blog

Hier schreibt Michael Bzdega (48), Computer Pionier der frühen 80'ern, über alle möglichen Themen der digitalen Welt. Manchmal auch einfach nur eine private Meinung.